Endlich ist der lang ersehnte Sommer da. Das bedeutet für uns alle, dass wir wieder extrem viel Zeit am See, im Freibad oder am Strand verbringen. Wir alle wollen uns am liebsten von morgens bis abends die heiße Sonne auf den Bauch scheinen lassen. Dabei passiert es aber leider viel zu schnell, dass man sich einen fiesen Sonnenbrand holt. Genau das ist ziemlich gefährlich. Jeder einzelne Sonnenbrand erhöht nämlich das Risiko für Hautkrebs enorm, gerade jetzt, wo die Sommer gefühlt jedes Jahr noch ein bisschen aggressiver werden. Deshalb haben wir hier die besten Tipps für dich gesammelt, wie du deine Haut richtig schützt und am Ende trotzdem eine richtig gute Bräune bekommst.
Die Vorbereitung beginnt schon vor dem Sonnenbad
Um nach dem Urlaub eine möglichst gleichmäßige Bräune zu präsentieren, ist ein kleiner Beauty Trick im Vorfeld extrem hilfreich. Mach vor deinem allerersten Sonnenbad ein leichtes Körperpeeling und Gesichtspeeling. So entfernst du abgestorbene Hautschüppchen und deine Haut ist optimal vorbereitet. Noch viel wichtiger ist aber das richtige Eincremen. Du musst dich unbedingt mindestens dreißig Minuten vor dem Sonnenbad mit ausreichend Sonnencreme einschmieren, damit der Schutz richtig in die Haut einziehen und wirken kann. Bevor du dann das Haus verlässt, solltest du auf jeden Fall an eine coole Sonnenbrille, ein Cap und im besten Fall sogar an einen eigenen Sonnenschirm denken.
So berechnest du den perfekten Lichtschutzfaktor
Die Wahl der richtigen Sonnencreme hängt immer davon ab, wie lange du in der Sonne bleiben willst und wo du gerade chillst. An einem See bei uns brauchst du eine andere Taktik als im Urlaub auf den Malediven. Du kannst deinen idealen Lichtschutzfaktor ganz einfach selbst ausrechnen. Dafür musst du zuerst deinen eigenen Hauttyp kennen. Der nordische Typ hat eine natürliche Eigenschutzzeit von nur fünf bis zehn Minuten. Ein normaler hellhäutiger Europäer kommt auf zehn bis zwanzig Minuten. Der etwas dunkelhäutigere europäische Typ schafft fünfzehn bis fünfundzwanzig Minuten und der mediterrane Typ hat zwanzig bis dreißig Minuten Eigenschutz. Deine maximale Aufenthaltszeit in der Sonne berechnest du dann über eine simple Formel. Du nimmst deine Eigenschutzzeit und multiplizierst sie mit dem Lichtschutzfaktor deiner Creme. Wenn du also ein heller Typ mit einer Eigenschutzzeit von nur fünf Minuten bist und LSF 20 benutzt, darfst du maximal hundert Minuten in der prallen Sonne bleiben. Um aber absolut auf Nummer sicher zu gehen, solltest du diese berechnete Zeit immer nur zu zwei Dritteln ausreizen.
Die wichtigsten Regeln beim Chillen in der Hitze
Wenn du dann am Strand liegst, musst du unbedingt extrem viel trinken. Zwei bis drei Liter Wasser pro Tag sind absolute Pflicht. Fruchtcocktails aus frischen Früchten sind besonders genial, weil sie sehr viel Vitamin C enthalten. Zusammen mit Vitamin E schützt das deine Zellen von innen heraus vor der lichtbedingten Hautalterung. Säfte mit viel Carotin, wie zum Beispiel Karottensaft, pushen deine Bräune sogar noch zusätzlich. Bleib am Tag aber höchstens zwei Stunden in der direkten prallen Sonne. Leg dich lieber ganz entspannt in den Schatten. Dort wird deine Haut zwar etwas langsamer braun, aber dafür extrem schonend und vor allem viel gleichmäßiger. Diese Schattenbräune hält am Ende auch deutlich länger an. Gewöhne deine Haut in den ersten Tagen generell ganz langsam an die Strahlung und starte immer mit einem richtig hohen Schutzfaktor. Vermeide außerdem unbedingt die Zeit zwischen elf und sechzehn Uhr, da die Strahlung dann am intensivsten ist und fast senkrecht auf deine Haut knallt.
Nachcremen und die empfindlichen Stellen schützen
Wenn du schwimmen warst, musst du dich unbedingt direkt danach wieder komplett neu eincremen. Auch bei wasserfester Creme geht durch das Wasser und die Bewegung extrem viel Schutz verloren. Tupfe deine Haut nach dem Baden nur sanft mit dem Handtuch ab und rubbel sie nicht trocken, damit die Creme nicht sofort komplett im Stoff landet. Generell gilt die eiserne Regel, dass du alle zwei Stunden nachcremen solltest, um optimal geschützt zu bleiben. Spar dabei bloß nicht an der Lotion. Wer zu geringe Mengen benutzt, erreicht den auf der Flasche angegebenen Lichtschutzfaktor gar nicht erst. Es gibt zudem Körperstellen, auf die die Strahlen fast senkrecht auftreffen. Deine Schultern, die Nase, deine Wangen und ganz besonders deine Fußrücken brauchen extra viel Aufmerksamkeit. Nutze für diese Stellen am besten direkt einen starken Sunblocker ab LSF 40. Und vergiss deine Lippen nicht, dafür gibt es spezielle Pflegestifte mit integriertem UV Schutz.
Die perfekte Pflege nach einem heißen Strandtag
Nach dem allerletzten Bad im Meer oder im Pool musst du deinen kompletten Körper und deine Haare gründlich mit klarem Wasser abspülen. Chlor und Salz trocknen deine Haut nämlich extrem aus und bieten der Sonne am nächsten Tag sofort wieder eine riesige Angriffsfläche. Wenn du dann abends frisch geduscht bist, freut sich dein Körper über eine richtig kühlende After Sun Lotion. Es gibt in der Drogerie sogar spezielle After Sun Cremes mit einem leichten Selbstbräuner, wenn du deinen Teint noch ein bisschen länger halten möchtest. Gönn deinen Haaren ab und zu noch eine feuchtigkeitsspendende Kur und dein Körper wird dir den Sommer danken.
justboys wünscht der ganzen Community einen richtig geilen und sicheren Sommer!
